EIN PLUS AN FLEXIBILITÄT UND FREIHEIT

Beitrag zum PlusBus von der Deutschland mobil 2030 GmbH, Berlin – 15. März 2019

„EIN TAKT, MIT DEM SIE RECHNEN KÖNNEN“ – MIT DIESEM VERSPRECHEN SIND DIE PLUSBUSSE IN SIEBEN REGIONEN BRANDENBURGS UNTERWEGS. EIN REGELMÄSSIGER TAKTVERKEHR UND EIN SCHNELLER UMSTIEG ZWISCHEN BAHN UND BUS SIND DIE ECKPUNKTE DES KONZEPTS, DAS VON DEN FAHRGÄSTEN GUT ANGENOMMEN WIRD UND FÜR EINE VERLÄSSLICHE MOBILITÄT IM LÄNDLICHEN RAUM SORGT

Die Fahrzeuge mit dem violetten Kreis, dem Schriftzug „Bus“ und dem großen Plus-Zeichen sind in Brandenburg längst bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. 17 Linien machen das Land mobil – vom stadtnahen Bereich bis hin zu sehr ländlich geprägten Regionen. Zu den Erfolgsfaktoren des Angebots gehört seine verlässliche Grundstruktur: eine geradlinige und direkte Linienführung, ein regelmäßiger Taktverkehr von früh bis spät und eine maximale Übergangszeit zwischen Bahn und Bus von 15 Minuten, und das auch am Wochenende. Hinzu kommen moderne, barrierefreie Fahrzeuge, die teilweise mit WLAN ausgestattet sind. Das Modell kommt bei den Fahrgästen besser an, als viele Beteiligte es beim Start in Brandenburg im Dezember 2014 erwarteten. Damals machte die Verkehrsgesellschaft Bad Belzig, heute Teil der Regiobus Potsdam Mittelmark GmbH, den Auftakt und richtete PlusBus-Linien im Hohen Fläming südlich von Potsdam und der Stadt Brandenburg ein. Schon 2015 erzielten die PlusBusse zweistellige Zuwächse, 2016 sorgten sie bereits für ein dickes Plus in der Bilanz. Seither sind in Brandenburg immer mehr neue Linien hinzugekommen und die Fahrgastzahlen stark gestiegen.

VORTEILE FÜR ALLE BETEILIGTEN

Beim PlusBus stehen die Fahrgäste klar im Mittelpunkt. Das gut abgestimmte und regelmäßige Taktangebot bedeutet für Pendler wie Urlaubsgäste ein Plus an Flexibilität und Freiheit. Aber auch die Verkehrsunternehmen profitieren durch steigende Fahrgastzahlen und eine höhere Kundenzufriedenheit. Darüber hinaus bietet das Premiumprodukt handfeste Vorteile für die Regionen mit Blick auf die Ansiedlung von Unternehmen und die touristische Vermarktung. Auch wenn der PlusBus in Brandenburg besonders verbreitet ist: Die Ursprungsidee für das Konzept stammt vom Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV). Der MDV und die in ihm organisierten Verkehrsunternehmen starteten Ende 2013 eine Qualitätsoffensive, befragten einige tausend Haushalte nach ihren Bedürfnissen für eine bessere Busanbindung und schufen das PlusBus-Modell. Das ist mittlerweile zu einem echten Exportschlager geworden: 70 Linien nach dem Vorbild sorgen in ganz Deutschland für einen attraktiven ÖPNV in gering besiedelten Regionen – und es sollen noch weitaus mehr werden.

Susanne Hencke, Geschäftsführerin VBB sagt zum PLusBus:

„Die Bürgerinnen und Bürger benötigen einfache, zeitlich flexible und schnelle Mobilität. Der PlusBus bietet gemeinsam mit den anderen Verkehrsmitteln des Verkehrsverbundes dieses Angebot. […] Dauerhaft ist ein Bekenntnis wichtig, dass man den Weg eines attraktiven Nahverkehrs auch für den ländlichen Raum gehen möchte, auch mit der entsprechenden finanziellen Konsequenz – das Land Brandenburg ist hier bereits einen Schritt vorangegangen. Es würde mich freuen, wenn sich in ganz Deutschland noch weitere Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen der Marke PlusBus anschließen und wir damit auch ein starkes Signal an unsere Kundinnen und Kunden in Deutschland senden können.“